Die traditionellen Martinszüge auf den Döfern stehen wieder vor der Tür und finden rund um den Martinstag am 11. November statt. Den Anfang in meinem Wahlkreis machen Großbüllesheim und Wüschheim mit ihrem gemeinsamen Zug am 04.11. um 18 Uhr. Weidesheim folgt am 05.11. ebenfalls um 18 Uhr. Eine Woche später startet der Martinszug in Dom-Esch (11.11, 18 Uhr), bevor am 12.11. die Umzüge in Kleinbüllesheim beschlossen werden (Beginn: 17:45 Uhr).
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Volle Kindergärten im Wohnbereich Großbüllesheim
Ende letzten Jahres gab es in Dom-Esch und Kleinbüllesheim große Diskussionen, weil entweder der Kindergarten in Dom-Esch geschlossen werden sollte oder den Kleinbüllesheimern eine halbe Gruppenschließung drohte. Besorgte Eltern nahmen die Sache in die Hand, luden zu Informationsveranstaltungen ein und standen in einem engen Dialog mit Politikern und Verwaltung der Stadt Euskirchen.
Nach Abschluss der Anmeldungen für das Kindergartenjahr 2011/2012 steht nun fest: Im Wohnbereich Großbüllesheim muss weder ein Kindergarten geschlossen, noch eine Gruppe reduziert werden.
Entgegen der damaligen Prognose der Stadt Euskirchen, haben sich die Anmeldezahlen derart geändert und verschoben, dass alle Kindergärten ausreichend belegt sind.
Nachfolgend ein Auszug aus der Verwaltungsvorlage für den kommenden Sozialausschuss:
Dom-Esch:
Wie am 25.11.2010 beschlossen, kann in der Kita Dom-Esch eine halbe Gruppe III in eine halbe Gruppe I umgewandelt werden; hierdurch verringert sich die Gesamtkinderzahl und es können drei Zweijährige aufgenommen werden. Das Anmeldeverhalten der Eltern entsprach genau diesem Angebot.
Kleinbüllesheim:
Entgegen dem Stand von November haben sich die Anmeldezahlen für Kleinbüllesheim stark erhöht. Die Schließung einer halben Gruppe oder eine weitere Umwandlung sind damit zur Zeit weder nötig noch möglich. Die Einrichtung beginnt das Kindergartenjahr mit einem freien Platz.
Großbüllesheim:
In Großbüllesheim haben sich einige Eltern für die Kita Kleinbüllesheim entschieden. Zur Zeit ist mit einer Unterbelegung von fünf Kindern zu rechnen. Auch hier geht die Verwaltung davon aus, dass diese Kita im Laufe des Kindergartenjahres durch den hereinwachsenden Jahrgang voll belegt sein wird.
Kindergartenschließung in Dom-Esch – Eltern fordern Vertagung
Zahlreiche aufgebrachte Eltern und Kinder aus Dom-Esch protestieren in einem Schreiben an die Fraktionen gegen die von der Verwaltung vorgeschlagene Schließung des Kindergartens “Sonnenschein” in Dom-Esch. Darin fordern sie eine Vertagung des Beschlusses, der diesen Donnerstag eigentlich ansteht.
Lesen Sie den genauen Wortlaut des Briefes hier nach:
Durch die Presse haben wir letzte Woche erfahren, dass unser Kindergarten „Sonnenschein“ zum 31. Juli 2011 geschlossen werden soll. Unsere Eltern werden erst am Dienstag, dem 21. September 2010, von einem Vertreter der Stadt Euskirchen über die Zukunft der Städtischen Kindertageseinrichtung Dom-Esch informiert.
Laut Bekanntmachung im Internet soll am Donnerstag, dem 23. September 2010, in der Sitzung des Ausschusses für Schulen, Generationen und Soziales der Kreisstadt Euskirchen unter Punkt 6 „Belegung der städtischen Kindertageseinrichtungen“ Punkt 3 der Beschlussvorlage „Die Kindertageseinrichtung Dom-Esch wird zum 31.07.2011 geschlossen“ behandelt werden.
Damit sind wir nicht einverstanden.
Wir fordern, dass dieser Tagesordnungspunkt auf einen späteren Zeitpunkt vertagt wird.
Unseren Eltern soll Gelegenheit gegeben werden, evtl. Lösungsmöglichkeiten, den Kindergarten „Sonnenschein“ zu erhalten, zu erarbeiten und diese der Stadt Euskirchen zu unterbreiten.
Wir hoffen, dass Sie uns und unseren Eltern gegenüber fair sind und uns diese Chance geben.
Der Kindergarten wurde 1991 von Eltern und Großeltern in Eigeninitiative erbaut, um Dom-Escher Kindern im eigenen Ort einen Kindergartenplatz zu bieten. Grundgedanke war damals, den Eltern und Kindern die Fahrt in die umliegenden Kindergärten zu ersparen und die Kinder mit ihrem eigenen Kindergarten im Dorf zu integrieren.
Der Kindergarten „Sonnenschein“ gehört mit uns Kindern zum dörflichen Leben dazu. Aktivitäten des Kindergartens sind u.a. regelmäßige Besuche im Altenheim, Teilnahme am Martinszug, Auftritte an Karneval, Veranstaltungen zum Erntedank und in der Adventzeit.
Wir hoffen, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird.
Sollte der Kindergarten „Sonnenschein“ geschlossen werden und wir müssten in anderen auswärtigen Kindergärten unterkommen, würde unsere Gemeinschaft auseinandergerissen und wir würden von unseren Freunden getrennt. Das wäre aus menschlicher Sicht nicht in Ordnung.
Die Parteien werben doch dafür, dass „Kinder unsere Zukunft sind“.