Bewerbungsrede

Am 23.03. habe ich mich auf der Wahlkreisversammlung der Grünen für die Direktkandidatur im Wahlkreis Euskirchen I beworben. Leider hat es damit nicht geklappt, aber meine Bewerbungsrede möchte ich dennoch nicht vorenthalten, denn die angesprochenen Themen bleiben weiterhin auf meiner Agenda:

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich möchte mich Euch zunächst noch einmal vorstellen. Mein Name ist Sebastian Schubert, ich bin 24 Jahre alt und schon seit 7 Jahren Mitglied der Grünen. Ich bin mit 17 politisch aktiv geworden, weil mich die Entscheidungen der Lokalpolitik vor Ort geärgert haben und ich etwas dagegen tun wollte. Ich wollte die Welt verbessern, im Kleinen wie im Großen. Daher bin ich bei den Grünen gelandet, denn hier hatte ich das Gefühl, dass ich trotz meines jungen Alters ernst genommen werde. Und das hat sich bis heute nicht geändert und ich bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein. Nachdem ich ab 2006 erste Erfahrungen als sachkundiger Bürger in der Ratsfraktion sammeln durfte, habe ich bei der Kommunalwahl 2009 für den Stadtrat kandidiert. In meinem Wohnort habe ich mehr als 18 % der Stimmen geholt, stadtweit lagen wir bei 11 %. Über die Liste bin ich dann in den Rat eingezogen und seitdem dessen jüngstes Mitglied. Die thematische Arbeit dort bereitet mir viel Freude, auch wenn die meisten unserer Vorschläge derzeit von CDU und FDP abgelehnt werden.

Mein Wille die Welt zu verändern ist immer noch vorhanden, wenn nicht sogar stärker ausgeprägt als zuvor und deswegen bewerbe ich mich heute bei Euch um die grüne Direktkandidatur im Wahlkreis Euskirchen I. In den vergangenen zwei Jahren haben wir als Teil einer Minderheitsregierung den Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen begonnen und schon entscheidend vorangebracht, sei es mit der Abschaffung der Studiengebühren, dem Stärkungspakt Stadtfinanzen, dem Schulkonsens oder der Stärkung der Mitbestimmungsrechte.

Grün hat all das trotz einer fehlenden Mehrheit möglich gemacht! Umso wichtiger ist es jetzt, dass Grün weiter geht! Ich möchte mit meiner Kandidatur für noch stärkere Grüne vor Ort und im ganzen Land kämpfen und meinen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten, damit es weiterhin grüne Politik in NRW gibt.

Wie in meiner schriftlichen Bewerbung bereits angeklungen ist, gibt es zahlreiche wichtige Themen, die bei der Landtagswahl hier im Kreis eine Rolle spielen werden. Ich möchte euch exemplarisch drei nennen ohne die anderen Themen hinten anzustellen, denn sie sind alle wichtig:

1. Lückenschluss der A1

Der Lückenschluss beschäftigt die Grünen schon seit mehreren Jahrzehnten. Immer wieder haben wir bewiesen, dass es bessere Alternativen gibt und voller Einsatz dafür gekämpft. Im Koalitionsvertrag 2010 konnten wir durchsetzen, dass die Nullvariante jetzt tatsächlich wieder eine echte Alternative ist und im weiteren Verfahren geprüft werden muss. Es ist eben völlig ohne Sinn, mit Millionen von Euro erst ein wunderschönes Naturgebiet zu schützen und für sanften Tourismus zu erschließen, um dann anschließend eine Autobahn mitten hindurch zu bauen. Die CDU mit ihren Pro-A1-Demonstrationen weiß das ganz genau, setzt aber stattdessen auf Bevölkerungsverdummung und gaukelt Wirtschaftswachstum durch den Lückenschluss vor. Doch genau das Gegenteil ist doch der Fall, wenn eine dem Tourismus zugewandte Eifel durch eine unnötige Transitstrecke durchschnitten wird und Naturräume zerstört werden.
Vielmehr gilt es, nachhaltigen Tourismus, ökologische Landwirtschaft und regionale Wirtschaftskreisläufe weiterhin in der Eifel zu etablieren. Dadurch werden zukunftsfeste Arbeitsplätze geschaffen und eben nicht durch LKWs die über die Transitautobahn fahren und die Eifel links liegen lassen und unsere Natur zerstören.

2. Massentierhaltung

Die Tierfabriken schießen auch hier vor Ort wie Pilze aus dem Boden, sei es in Euskirchen mit den mehr als 250.000 Legehennen oder in Mechernich mit der geplanten Putenmastanlage. Tiergesundheit, Haltungsbedingungen, Strukturen im ländlichen Raum, Auswirkungen auf den Naturschutz und die Ökologie müssen endlich mehr in den Fokus der Betrachtung rücken. Es handelt sich eben nicht mehr um traditionelle bäuerliche Landwirtschaft, sondern um reine Industriebetriebe. Deshalb muss Schluss sein mit der Privilegierung der Massentierhaltung im Baugesetzbuch und die künftige rot-grüne Landesregierung muss massiv dafür eintreten. Wir müssen die bäuerliche und ökologische Landwirtschaft stärken und uns für ein Ende der Geiz ist geil-Mentalität bei Lebensmitteln einsetzen. Hierfür will ich gemeinsam mit Euch kämpfen und Tieren und Verbrauchen eine Stimme geben!

3. Rechtsextremismus

Der Kreis Euskirchen hat ein rechtsextremes Problem! Das ist trotz gegenteiliger Aussagen leider unverkennbar. Überall tauchen Nazischmierereien, Plakate und Aufkleber auf und werden Treffen mit nationalsozialistischem Gedankengut abgehalten. Negativer Höhepunkt war vor kurzem die Todesdrohung gegen eine politisch aktive Schülerin in Euskirchen. So etwas dürfen wir nicht hinnehmen! Wir müssen in der Eifel endlich ein größeres Problembewusstsein für Rechtsextremismus in wirklich allen Bevölkerungsschichten entwickeln und die Menschen von der Meinung abbringen, dass es sich nur um Einzeltäter oder pubertierende Jugendliche handelt. Das Eifler Bündnis gegen Rechts geht hier mit gutem Beispiel voran, aber auch die Städte und Gemeinden und der Kreis Euskirchen müssen sich endlich ihrer Verantwortung bewusst werden und wirksame Maßnahmen gegen die Nazistrukturen entwickeln und sie zerschlagen.
Resolutionen mögen zwar ein erster positiver Schritt sein, aber solange die von allen demokratischen Parteien getragenen Taten nicht folgen, sind sie letztlich leider nichts wert. Lasst uns daher gemeinsam die Eifel zur nazifreien Zone machen und dafür im Wahlkampf kämpfen!

Neben den inhaltlichen Aspekten hat mich ein weiterer Grund zur Kandidatur bewogen: die politische Teilhabe. Seit Jahren haben wir in Bund, Land und Kommunen sinkende Wahlbeteiligungen. Bei der Kommunalwahl 2009 sind in Euskirchen nur 45 % der Wahlberechtigten wählen gegangen. Umgekehrt heißt das, dass sich mehr als die Hälfte der Bevölkerung nicht mehr für Politik interessiert hat. Für eine Demokratie, die bekanntlich auf dem Willen des Volkes basiert, ist aber eine solche Entwicklung mehr als kontraproduktiv. Wir müssen unsere Kräfte bündeln, damit die Wahlbeteiligung wieder steigt und die Demokratie im Ganzen gestärkt wird. Dafür will ich mich mit Euch einsetzen!

Gleichzeitig müssen wir uns aber auch an der Ursachenanalyse beteiligen und Lösungen anbieten. Warum sinkt die politische Teilhabe denn immer weiter? Haben sich die Parteien vielleicht zu weit vom Wähler und der Realität entfernt und sich teilweise ihre eigenen Traumwelten geschaffen? Besteht politische Teilhabe nicht aus mehr, als alle vier oder fünf Jahre ein Kreuzchen zu machen?

Bedingt durch den Aufstieg der sozialen Medien und der Protestkultur in den letzten Jahren, lässt sich mittlerweile ein Aufwachen und Umdenken bei manchen Parteien erkennen. Die Wählerinnen und Wähler werden thematisch wieder mehr mitgenommen und auch konkret in Entscheidungsfindungen einbezogen, wie wir zuletzt bei der sehr gut angenommenen Grünen-Umfrage zu den Ladenöffnungszeiten in NRW gesehen haben. Hier zeigen sich neue Ansätze von politischer Teilhabe, die wir nun auch bei uns im Kreis Euskirchen etablieren müssen. Wir brauchen eine Politik 2.0, um Inhalte wieder besser vermitteln zu können und Menschen zur regelmäßigen aktiven politischen Teilhabe zu bewegen. Also nicht nur um zu wählen, sondern auch um eine thematische Einmischung zu erreichen. Wir müssen uns daher stärker den neuen Medien als Kommunikationsplattformen annehmen und neue Beteiligungsformen entwickeln, real und digital. Schlagwörter sind hier beispielsweise Open Government, Transparenz und direkte Demokratie. Ich möchte diesen Prozess mit meiner Kandidatur anstoßen und gemeinsam mit Euch nach und nach umsetzen!

Alte Werte zu bewahren und neue Chancen aufzugreifen, waren schon immer unser Grundsatz. Deshalb:
- Lasst uns unsere grünen Wurzeln nicht vergessen, aber gleichzeitig auch die jungen Triebe pflegen!
- Lasst uns ein Zeichen setzen, dass wir Grünen nicht alt und verstaubt sind, wie es die Piratenpartei glaubhaft machen will. Auch wir sind jung, modern und voller Ideen und eben keine Ein-Themen-Partei!
- Lasst uns gemeinsam durch einen engagierten, kurzen und knackigen Grüne Jugend-Wahlkampf einen grünen Frühling erleben!

Rot-Grün light

Nun ist es amtlich: SPD und Grüne streben in NRW eine Minderheitsregierung an. Mehr als vier Wochen nach der Landtagswahl und nach zahlreichen guten und schlechten Sondierungsgesprächen mit allen Parteien entschlossen sich beide Partein zu diesem Schritt.
Mitte Juli soll nun Hannelore Kraft zur ersten Ministerpräsidentin in der Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt werden. Theoretisch bedarf es dabei vier Wahlgängen, aber womöglich stimmt die Linke bereits in einem früheren Wahlgang für Kraft.

Was bedeutet diese Minderheitsregierung nun für NRW? Den großen Politikwechsel den sich Grüne und SPD gewünscht und erhofft haben, wird es so nicht geben. Zwar gibt es zusammen mit der Linken Gemeinsamkeiten bei den großen Themen Studiengebühren, Kopfnoten Mitbestimmungsrechten und Schulreform, aber das wars zunächst dann auch. Ein weiterer Politikwechsel lässt sich nur in kleinen Schritten vollziehen. Ich bin gespannt darauf, wie dies praktisch umzusetzen sein wird und welche Mehrheiten zustand ekommen. Denn wenn man nur auf die Linke zugeht, kommt es einer Tolerierung gleich und man hätte auch das Rot-Grün-Rote Experiment wagen können.

Gut an dieser Minderheitsregierung ist aber, dass Jürgen Rüttgers als Ministerpräsident abgelöst wird. Ein so deutlicher Wahlverlierer hat nichts an der Spitze unseres Landes zu suchen. Aber Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann müssen es erstmal besser machen.

Was nun, NRW?

Die Sondierungsgespräche zwischen Grünen, SPD und Linken sind gescheitert. Dies haben Grüne und SPD heute offiziell bekannt gegeben. Wie geht es nun weiter mit unserem Bundesland? Ein kurzer Überblick über die zwei Möglichkeiten:

1. Große Koalition

Die SPD hat die CDU  bereits zu Sondierungsgesprächen über eine  große Koalition eingeladen. Es soll zunächst über Inhalte gesprochen werden. Fest steht aber schon jetzt: Sowohl SPD als auch CDU beanspruchen das Amt des Ministerpräsidenten für sich. Die CDU sieht sich dank ihrer 6000 Wählerstimmen Vorsprung im Recht, die SPD zieht ihren Anspruch aus den 10%igen Verlusten der CDU.

Inhaltlich wie personell scheint es schwierig, jedoch nicht ausgeschlossen, dass beide Parteien sich einigen. Für Nordrhein-Westfalen bedeutet dies aber, dass es keinen echten Politikwechsel geben wird. Kompromisse werden an der Tagesordnung stehen und unser Bundesland somit nicht voranbringen. Die große Koalition in NRW wäre eine Wiederbelebung der großen Koalition im Bund. So etwas braucht unser Land nicht!

2. Neuwahlen

Falls eine große Koalition scheitert, bleiben praktisch nur noch Neuwahlen (es sei denn es bildet sich eine Minderheitsregierung oder die FDP ändert ihre Meinung). Sobald sich der Landtag selbst auflöst, müssen Neuwahlen innerhalb von 60 Tagen stattfinden. Der Ausgang kann als völlig offen angesehen werden. Vielleicht reicht es für Rot-Grün, vielleicht legt aber auch die CDU wieder an Stimmen zu. Ich würde mir  wünschen, dass es nach Neuwahlen klare Mehrheitsverhältnisse gibt und dass die Wahlbeteiligung nicht in den Keller absackt.

Zum Schluss noch ein paar Worte zu Hannelore Kraft: Meinen Respekt, dass Sie sich an Ihre Worte über die Linken gehalten haben. Diese Partei ist in der Tat weder regierungs- noch koalitionsfähig. Die CDU aber auch nicht ;) Neuwahlen für NRW wären der beste Weg!

Und zu den Nichtwählern: Wärt ihr doch wählen gegangen! Wer sich über die jetzige Situation aufregt, ist durch seine Stimmenthaltung selbst mit Schuld.

Zusammenfassung der Wahlumfragen II

In dieser Woche sind drei Wahlumfragen, darunter die von Infratest dimap und der Forschungsgruppe Wahlen, veröffentlicht worden. Die beiden großen Institute werden vor der Wahl keine neue Umfragen mehr starten. Es wird betont, dass die Umfragen lediglich den derzeitigen Trend wiedergeben und nicht als Prognose für den Wahlausgang zu sehen sind.

Wenn wir aber genau dies annehmen und die drei Umfragen kumulieren, dann ergibt sich folgendes Bild:

CDU: 37,2%
SPD: 33,2%
Grüne: 11,0%
FDP: 7,7%
Linke: 5,8%
Sonstige: 5,2%

Mit kleineren Abweichungen ähnelt diese gemittelte Prognose der Zusammenfassung aller Wahlumfragen seit dem 22.01.2010 (ohne die drei neuesten Umfragen).

Koalitionstechnisch ergibt sich folgendes Bild:

CDU/FDP: 44,9%
SPD/Grüne: 44,2%

Sowohl Schwarz-Gelb als auch Rot-Grün werden höchstwahrscheinlich keine absolute Mehrheit finden, da die Linkspartei aller Voraussicht nach in den neuen NRW-Landtag einziehen wird.

CDU/Grüne: 48,2%

Auch das viel diskutierte Schwarz-Grüne Bündnis würde nach derzeitigem Stand keine Regierungsmehrheit zu Stande bekommen und würde als Koalitionsoption wegfallen. Demnach bleiben als Koaltionen nach der Wahl entweder die Große Koaltion oder ein Dreierbündnis.

CDU/SPD: 70,4%
SPD/Grüne/Linke: 50,0%
SPD/Grüne/FDP: 51,9%
CDU/Grüne/FDP: 55,9%

Die Große Koalition hat natürlich eine komfortable Mehrheit. Zwar wurde bisher über die Option öffentlich wenig bis gar nicht diskutiert, jedoch hat sie ihren Reiz. Die SPD würde in ihrem Stammland wieder in die Regierungsverantwortung kommen. Es ist aber davon auszugehen, dass es an der Basis zunächst erheblichen Widerstand gegen diese Konstellation mit der SPD als Juniorpartner der CDU geben wird. Es wäre spannend zu sehen, ob Hannelore Kraft das Bündnis durchsetzen könnte oder nicht.
Die Ampel-Koaltion würde zwar über 50% der Stimmen erreichen, ist aber nach derzeitigem Stand, sehr unwahrscheinlich. Ebenso die Jamaika-Koalition (55,9%), denn dieser haben die Grünen eine klare Absage erteilt.
Rot-Grün-Rot steht laut Prognose auf der Kippe, denn die drei Parteien vereinen genau 50% der Stimmen aufeinander. Durch kleinere Schwankungen kann es für eine Mehrheit reichen oder eben auch nicht. Auch hier hängt die Koalition vom Verhalten der SPD ab, die sich weder klar gegen diese Koalitionsmöglichkeit, noch klar dafür ausgesprochen hat. Die Grünen sind grundsätzlich zu Gespärchen bereit.

Nach der Analyse steht für mich fest: Die Wahl wird spannend, eine klassische Koalition scheint ausgeschlossen. Womöglich kommt es zu Schwarz-Grün, aber die beiden Varianten mit der höchsten Wahrscheinlichkeit sind einerseits die Große Koalition und andererseits das Linksbündnis.

Ich persönlich würde dann das Linksbündnis präferieren, gehe aber davon aus, dass es zu einer Großen Koalition in Nordrhein-Westfalen kommt. Vielleicht schafft die SPD ja noch ein paar Prozentpunkte mehr und kann stärkste Partei werden. Dann wären wir wenigstens Jürgen Rüttgers los.

Zusammenfassung der Wahlumfragen

Ich habe mir die Mühe gemacht und alle NRW-Sonntagsfragen seit dem 22.01.2010 zusammengefasst. In dieser gemittelten Prognose ergibt sich folgendes Bild:

CDU: 37,9%
SPD: 33,1%
Grüne: 11,6%
FDP: 7,4%
Linke: 6,0%
Sonstige: 4,0%

Durch die längerfristige Sicht sind natürlich keine Auf- oder Abwärtsbewegungen erkennbar. Alle Umfragen haben jedoch gemeinsam, dass die CDU stärkste Partei wird. Die SPD folgt mit einem mal mehr und mal weniger großen Abstand an zweiter Position. Unter den kleinen Parteien führen die Grünen mit deutlichem Abstand, FDP und Linke liefern sich möglicherweise ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Betrachtet man nur die bisherigen Wahlumfragen aus dem April, so ergeben sich für die Partein folgende Schwankungsbreiten in der Wählerzahl:

CDU: 37,5 – 39%
SPD: 32 – 36,8%
Grüne: 9 – 12,8%
FDP: 5,1 – 8%
Linke: 4,8 – 6%
Sonstige: 2,9 -5%

Die CDU scheint sich, ebenso wie die Linke, bei einer relativ konstanten Wählerzahl einzupendeln. SPD, Grüne und FDP verzeichnen größere Schwankungen. Der Wahlausgang scheint so völlig offen. Das Pendel kann zu beiden Seiten ausschlagen, wobei derzeit keine eindeutige Richtung erkennbar ist.

Aber vielleicht bringt ja das morgige TV-Duell (Kraft vs. Rüttgers, 20:15 Uhr, WDR) den Wählern etwas mehr Klarheit.